Uznacher bezahlen immer noch 20% zu viel.

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Beispiel: Berechnung Gemeinde- und Kirchensteuer
Dies sei an drei Gemeinden aus dem Linthgebiet demonstriert (ohne Berücksichtigung der direkten Bundessteuer und Staatssteuer). Ausgangslage ist eine unverheiratete katholische natürliche Person mit einem steuerpflichtigen Einkommen von 100'000 Franken und einem steuerbaren Vermögen von CHF 250'000 Franken.

Rapperswil

Steuerbetrag Gemeinde Rapperswil
In der Gemeinde Rapperswil beläuft sich der Steuerfuss auf 110%. (Gemeindesteuer 90% + Kirchensteuer 20%)
(Rapperswil beabsichtigt den Steuerfuss auf 80% zu setzten) Somit ist der Steuerbetrag in Rapperswil:

Steuer Berechnung Betrag CHF
Einkommenssteuer 7'150.00 × 110% 7'865
Vermögenssteuer 425.00 × 110% 467
Total 8'332

Kaltbrunn

Steuerbetrag Gemeinde Kaltbrunn
In der Gemeinde Kaltbrunn beläuft sich der Steuerfuss auf 136%. (Gemeindesteuer 115% + Kirchensteuer 21%)
Somit ist der Steuerbetrag in Kaltbrunn:

Steuer Berechnung Betrag CHF
Einkommenssteuer 7'150.00 × 136% 9'724
Vermögenssteuer 425.00 × 136% 578
Total 10'302

Uznach

Steuerbetrag Gemeinde Uznach
In der Gemeinde Uznach beläuft sich der Steuerfuss auf 164%. (Gemeindesteuer 138% + Kirchensteuer 26%)
Somit ist der Steuerbetrag in Uznach:

Steuer Berechnung Betrag CHF
Einkommenssteuer 7'150.00 × 164% 11'726
Vermögenssteuer 425.00 × 164% 697
Total 12'423

Steuerfuss
Der Steuerfuss ist ein Begriff aus dem kommunalen und kantonalen Steuerrecht der Schweiz. Er bezeichnet den von den Gemeinden und vom Kanton jährlich festgelegten Steuersatz, bezogen auf den im kantonalen Steuergesetz festgelegten Grundtarif.

Grundlage
Aufgrund der föderalistischen Struktur der Schweiz liegt das Besteuerungsrecht nicht nur beim Bund, sondern ganz primär auf Kantons- und Gemeindeebene.

In jedem Kanton der Schweiz gibt es ein einheitliches Steuergesetz, welches die sogenannte einfache Steuer für Einkommen und Vermögen festlegt. Der Kanton und die Gemeinden haben nun die Möglichkeit, in einer aktiven Steuerpolitik ihre Steuerfüsse so zu gestalten, dass daraus ein Wettbewerb der Gemeinden als Wirtschaftsstandort resultiert.